Berufsarmee ist teurer

Verfasst am 25.08.2014

Die GsoA will heute die Wehrpflicht abschaffen. Ihr Hauptziel ist es jedoch, die ganze Armee abzuschaffen. Die heutige Initiative gehört zu ihrer Salami-Taktik. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Abschaffung der Wehrpflicht nicht genügend Freiwillige rekrutieren können. Dies ist eine Illusion, was das Ausland beweist. Um genügend Leute zu bekommen, müsste man finanzielle Anreize schaffen. Dies resultiert schlussendlich in einer Berufsarmee. Eine Berufsarmee würde bedeuten, dass man das ganze Jahr über 30‘000 Leute beschäftigen muss. Heute sind jeweils nur 5‘000 Personen pro Jahr im Einsatz. Es dürfte wohl einleuchten, dass dies teurer ist, als die heutige Milizarmee. Was das Argument der Leerläufe in der Armee anbelangt, hat die Armeeführung die Probleme erkannt und sie werden mit dem neuen Projekt „WEA Weiterentwicklung der Armee“ angegangen.

Es gibt durchaus noch Bedrohungen, Krisen oder gewalttätige Demonstrationen, die unsere Sicherheit gefährden. Mit der Abschaffung der Wehrpflicht wird es auch keinen Zivildienst und Zivilschutz mehr geben, denn diese werden auch abgeschafft, weil sie mit der Wehrpflicht gekoppelt sind.

Wollen wir bei Krisen, Katastrophen und Konflikten darauf angewiesen sein, dass sich genügend Freiwillige melden? Fakt ist, dass sich heute nur noch wenige freiwillig und gratis für das Wohl der Gemeinschaft engagieren. Heute sind im Ernstfall sofort 100‘000 Mann im Einsatz. So fühle ich mich sicher. Auch die Wirtschaft legt grössten Wert auf Sicherheit. Mit ein Grund dafür, dass viele ausländische Firmen in die Schweiz kommen, ist unsere Sicherheit. Ohne Armee, keine Sicherheit. Ohne Sicherheit, keine florierende Wirtschaft. Darum NEIN zur Unsicherheits-Initiative.